Symposium

Schritte zählen, Blutdruck messen, Kalorien berechnen: Werden wir dank Self-Tracking und Wearables gesünder?

Datum: 26. Oktober 2016, 9.15 – 12.45 Uhr
Ort: Bern, Hotel Kreuz, Zeughausgasse 41
Programm

Ursprünglich ein Hilfsmittel für Menschen, die ihre sportliche Leistung messen wollen, werden inzwischen Sensoren und Smartphone-Applikationen zum Thema Gesundheit für alle Lebensbereiche angeboten. Eine Vielzahl von tragbaren Geräten, Wearables genannt, können alltägliche Aktivitäten messen, analysieren und interpretieren. Wir sind in der Lage, unseren Körper mit dem Self-Tracking ständig zu überwachen.

Aus Public-Health-Sicht stellt sich die Frage, ob die permanente elektronische Überwachung tatsächlich zu einer besseren Gesundheit beiträgt. Wir sind daher den neusten Entwicklungen nachgegangen und haben untersucht, ob und in welchem Masse sie unser Verhalten verändern können und welchen Einfluss Wearables und Self-Tracking auf unsere Gesundheit haben. Was mit der anfallenden Datenmenge geschieht, wurde ebenfalls beleuchtet. Schliesslich diskutierten Expertinnen und Experten die offenen Fragen auf dem Podium und mit dem Publikum.

Das Symposium hatte zum Ziel, einen Überblick zu bieten über den aktuellen Stand der technologischen Entwicklung und möglicher Anwendungen sowie über die gesundheitswirtschaftlichen und -politischen Fragen, die sich daraus ergeben. Das Symposium richtete sich an Fachpersonen und Interessierte aus den Bereichen Gesundheit, Politik, Wissenschaft und Technik und bot eine Plattform für Austausch und Networking zum Thema Self-Tracking und Wearables im Gesundheitsbereich.

Bericht "Gesundheitsapps", Physioswiss, erschienen in physioactive, Ausgabe 02/2017

Präsentation, Ursula Meidert, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozierende, ZHAW Gesundheit, Winterthur: "Self-Tracking - Schnittstelle zwischen Lifestyle und Medizin"

Präsentation, Christoph Höchsmann, Wissenschaftlicher Assistent, Departement für Sport, Bewegung und Gesundheit, Universität Basel: "Exergaming und Self-Tracking in der Behandlung von Adipositas und Typ 2 Diabetes - Verbesserung der Bewegungsadhärenz"

Präsentation, Kamiar Aminian, Prof. Dr., Direktor Laboratory of Movement Analysis and Measurement, EPFL: "Evaluation et intervention chez le sujet âgé et le patient avec trouble moteur à partir de nouvelles technologies"

Präsentation, Mischa Stamm, Head of Personal Health, Swisscom Health AG: "Welche Daten entstehen beim Self-Tracking? Wie können diese zum Wohle der Patienten genutzt werden?"

Präsentation, Marcel Salathé, Prof. Dr., Labor für Digitale Epidemiologie, EPFL: "Self-Traking: Persönliche oder öffentliche Gesundheit?"

Präsentation, Walter Karlen, Prof. Dr., Departement Gesundheitswissenschaften und Technologie, ETH Zürich: "Von Biosensoren bis Big Data: Ausblick auf die nächste Generation von Gesundheitsapps"

Impressionen
   
   
   
   

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